Plazebos fürs Volk.
Am vergangenen Wochenende fielen tausende Weltverbesserer in unsere kleine Stadt ein. Die Herzen erfüllt mit Kampfgeist, pseudo-rebellischen Gedanken und Hoffnung, dass man doch noch etwas ändern kann, dass es doch ein Happy End für Mutter Erde gibt.
Ich glaube, man hätte sich eine goldene Nase mit einem Falafel und Tofu-Würstchenstand verdient, aber auf solche Ideen kommt man ja leider immer zu spät.
Die Stadt ließ diesen Karneval der Öko-Illusionen wohlwissend zu und schauten hämisch grinsend auf die Männchen herab, die dort ihre Plakate schwenkten und meinen, etwas ändern zu können.
Plazebos fürs Volk, das ist die traurige Wahrheit. Lass sie ruhig denken, dass sie was erreichen können, wir wissen es besser und wir haben eh den längeren Hebel.
Dieses Jahr wird bestimmt noch medienwirksam und mit viel Tamtam ein Castor-Transport von statten gehen, extra inszeniert für die Atomkraft-Gegner, damit sie sinnvoll ihren Jahresurlaub verplanen können und sich dann wieder zufrieden gesättigt mit Demoaktivität, artig schlummernd in ihren Alltags-Kokon verziehen, damit die restlichen Transporte in aller Ruhe bei Nacht und Nebel durchs Land geschoben werden können.
Willkommen bei einer weiteren Folge von “So isset nun mal!”.
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voll zynisch! und leider voll wahr…armes deutschland..
Ach die geben sich auch nicht mehr oder weniger Illusionen hin, als Unterstützer bestimmter junger Parteien, die noch Ideale haben und meinen sie könnte ein nahendes 1984 verhindern. Oder gar diejenigen, die das nur aus einer aufgesetzten pseudo-individuellen Anti-Haltung heraus tun. So gesehen kann man über jedes Engagement lästern, egal worum es geht. ;)