Textiles Recycling oder: Wie werde ich meinen Frust los.
ich habe gerade versucht, meine stinkige Laune und meinen spontanen Selbsthass sinnvoller einzusetzen als sie an den Leuten auszulassen, die ich mag bzw. die so tun,als würden sie mich mögen. Ok,jetzt aber genug gemault, ich kotz mich hier später einfach mal aus.
Das kennen wir Gören ja alle irgendwie: Den Schrank voll Taschen, aber nicht die passende dabei und auch weit und breit keine Kaufenswerte in Sicht. Also was tun? Selber eine nähen? Nette Idee, nur kann ich absolut nicht nähen. Also muss das bewährte “Ready made” her. Soll heißen “Aus alt mach neu”.
Zutaten für meine Recycling-Tasche: Ein ausgedientes Lieblings-Shirt, Bondage-Riemen von einer Hose, die wahrscheinlich schon längst ein Kind in Afrika trägt nicht mehr existiert und (natürlich) eine alte Tasche.
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Das Ergebnis nach ungezählten Minuten gequälten Nähens mit der Hand und nebenbei dem Hörbuch Numbers – Den Tod im Blick lauschend ist folgendes Täschchen:
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Nicht wirklich ein Glanzstück von Näharbeit, aber immerhin habe ich es geschafft, ein Projekt zu beenden, das mir schon seit langem im Kopf herum schwirrt. Und das ist für ein Chaosweib wie mich schon sehr beeindruckend!![]()
Jetzt noch schnell ein paar Buttons drauf pinnen und dann eine Runde mit Mutters Hund, vielleicht hilft das ja gegen den Gefühlsmuff.![]()
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