Bilbo die Balkonmaus.
Einige von euch haben es bestimmt schon über Twitter oder Facebook mitbekommen, dass auf unserem Balkon eine Maus als Untermieter wohnt. Und ich glaube,das ist schon seit einigen Monaten so,denn ich habe regelmäßig Geräusche gehört, die sich verdächtig nach geschäftigen Nagertätigkeiten anhörten.Nun brauche ich mich auch nicht mehr zu wundern,dass sich das Futter im Vogelhaus immer so mysteriös über Nacht reduziert hatte.
Auch wenn wir im 4. Stock wohnen wundert es mich nicht,dass der kleine Nager gerade bei uns eingezogen ist, immerhin ziehe ich Tiere irgendwie magisch an.
Natürlich musste die Maus einen Namen bekommen, und so entschied ich mich nach kurzer Überlegung für Bilbo.
Vor ein paar Wochen hat der Gatte ihn das erste Mal zu Gesicht bekommen,als er Morgens die Vorhänge von unserem Schlafzimmerfenster aufzog:”Da ist eine Maus auf dem Balkon!”.
Abends ging ich auf den Balkon um die Gießkanne zu holen und überraschte die Maus dabei im Vogelhaus beim Abendessen.Stocksteif saß er im Vogelhaus und ich mochte mich nicht bewegen,damit Bilbo selber nicht in Panik geriet.
Da ich immer mit Tieren rede, und seien es nur Insekten,blieb ich stehen und sagte ihm leise,dass er keine Angst haben müsse und gerne bei uns wohnen dürfe.
Einen Tag später sagte mir Bilbo sozusagen höflich selber guten Tag:
Als ich an meinem Schreibtisch neben der Balkontür saß,flitzte er plötzlich quer über den Balkon,kletterte auf einen größeren Blumentopf, setzte sich auf den Rand und saß mich eine Minute direkt an und versteckte sich dann schnell darin,als ich mich bewegte.
Ich betrat unseren Balkon mit einem Stückchen harter Brotkante und ging zu dem Blumentopf, in dem ich die neugierige leicht ängstliche Mäuseschnute sah.
Ich warf das Brot vorsichtig hinein,das erst von Bilbo inspiziert und dann knurpsend von ihm geknabbert wurde, so ganz ohne Angst.
Ganz so nah kann ich ihm nicht kommen,aber er mopst sich immer diverse Leckereien,während ich daneben sitzen darf.Vielleicht ist er ein entflohenes Haustier,denn wie soll eine Maus in den 4. Stock kommen? Und das würde auch seine relative Zutraulichkeit erklären.Nun ja,nun haben wir also einen neuen Mitbewohner.:)
Und heute durfte ich ihn sogar beim Erdnussklau filmen:
Verwandlung eines Findekindes.
Vor einiger Zeit habe ich in unserem Schlafzimmer eine kleine Raupe gefunden. Ich denke mal, die ist irgendwie aus dem Grünfutter für die Gremlins gepurzelt.
Ich richtete ihr ein Heim in einer Faunabox ein, wo sie auch fröhlich Salat mampfte und dicker wurde.
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Eines Tages dann war Raupi verschwunden. Sie hatte sich vergraben und verpuppt.
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Und 2 1/2 Wochen später war es dann so weit: Der Falter war geschlüpft!:D
Es ist eine wunderschöne Achateule! *_*
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Schweinebande.
Ich habe es doch tatsächlich mal geschafft,meine Schweinebande zu knipsen! \(°.°)/
Von links nach rechts:Floh, Nemi, Lucy und Mina.
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Nachwuchs bei den grünen Stäbchen.
Mittlerweile sind ein gutes Dutzend meiner Carausius morosus aus ihren Eiern geschlüpft.Ja genau, die Babies der Stabschrecken die ihr Zuhause bei einem terroristischen Gremlin-Anschlag verloren.
Mittlerweile habe ich übrigens Fünf von Sieben Stabschrecken wiedergefunden.Hauptsächlich auf der Fensterbank,wo sie praktischerweise auf diversen Pflanzen Ast spielten.
Möchte ich übrigens auch können.Mich einfach mal als Ast tarnen und unentdeckt bleiben.Ist bestimmt praktisch.
Einer der Krabbler saß nur einen Zentimeter von der großen Gottesanbeterin (Hierodula membranacea) auf einer Pflanze.
Glück gehabt.o_O
Aber zurück zu den Krabbelbabies.
Die wachsen ganz schön schnell,muss ich sagen.Und sind total niedlich,wie sie so rumstaksen.
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Das sind übrigens die Eier,aus denen die Kleinen schlüpfen:
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Fauchschabengeburtstag.
Fauchschaben legen keine Eier sondern gebären fertige Schabenbabies.Vorhin durfte ich endlich mal bei einer Geburt zuschauen.Was für ein Gewusel!![]()
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Monster unterm Sessel
Unter unserem Sessel wohnt ein kleines Monster!Hier ist das Beweisvideo:
Und keine Sorge,ich habe den kleinen Gremlin nicht nach Mitternacht gefüttert.;)
Waschtag bei der Frau Gottesanbeterin.
Bei dem Wetter trocknet die Wäsche natürlich auch praktischerweise sehr schnell.
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Kaniggeljagd.
Eigentlich wollte ich nur eben die Zutaten für einen leckeren Gemüse-Reiseintopf einkaufen. Aber dieses “nur mal eben” scheint ein Stichwort fürs Schicksal zu sein, einfach mal eben zuzuschlagen.
denn wie ich grad so auf dem Weg zum Supermarkt war, hoppelte mir was fluffiges graues über den Weg, verfolgt von einem Mädel. Sie versuchte zaghaft, das Tierchen einzufangen während 2 echte Männer doofe Trolle daneben standen und wahnsinnig fachkundige Kommentare abgaben “Wenn das Kaninchen schwerer wäre, wüsste ich was damit zu machen” und so weiter.
Ich kann ja bei sowas nicht einfach so zuschauen. Also fing ich nach kurzer Verfolgungsjagd das Kuschelmonster ein. Kurzes Herumzappeln, dann lag das Fluffy wie ein Baby in meinen Armen. Aber nicht ohne mich von oben bis unten mit Flauschehaaren einzudecken.*nies*
Ich hoffe mal, dass der Süße ausgebüxt ist und nicht kaltherzig ausgesetzt wurde.
Behalten werde ich ihn nicht, denn der Platz in unserem Zoo ist bis aufs Äußerste leider ausgereizt. Wir werden das Monster wohl ins Tierheim bringen.So ein süßer Kerl.*hach*
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Das Mantiden-Model
Ich finde ja, der größte Poser unter den Insekten ist die Gottesanbeterin. Diese Krabbler sind die Perfektion in Sachen Ästhetik und Funktionalität.Wunderhüsche Killer.
Und weil ich meine Hierodula membranacea so toll finde, musste sie auch letztens als Model herhalten.
Die Pflanze, auf der sie posiert ist übrigens Stechapfel, der einfach mal so auf unserem Balkon eingezogen ist.
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Die Spinne in der Bananenkiste
Letztens ist mir ein absoluter Klassiker der urbanen Legenden auf der Arbeit passiert:
Ich packte gerade Bananen aus und verstaute sie im Regal, da funkelten mich beim Blick in den Bananenkarton kleine schwarze Äuglein an. Für alle anderen aus unserem Team wäre es ein absolutes Horrorszenario gewesen, aber ich habe schon immer insgeheim auf einen solchen Fund gehofft: Ein Spinnchen in einer Bananenkiste.
Ich also schnell zur Käsetheke rüber, mir eine Olivendose samt Deckel geholt und das Krabbeltierchen problemlos darin verstaut.
Natürlich lief mir auf dem Weg in die hinteren Räumlichkeiten unser oberster Oberhäuptling über den Weg. Dose schnell hinter dem Rücken versteckt,nett Hallo gesagt und weiter.
Im Büro habe ich dann die Schichtleitung informiert bei der sich gleich die Nackenhaare aufstellten und Alarm geschlagen wurde.”Das müsste man ja eigentlich dem Veterinäramt melden…”.
Zum Beispiel Deswegen und deswegen und deswegen. Ich konnte sie dann aber davon überzeugen, dass ich mich erstmal informiere, was für eine Spinne ich gefunden hatte und dann könnten wir immer noch anderweitig Schritte einleiten.
Interessant war übrigens folgendes seltsames Gehabe: Diverse Kolleginnen sagten erst “Zeig mal…” um dann beim Blick auf das Tierchen zu kreischen und zu fuchteln. Wenn sie eine Phobie haben, warum soll ich ihnen die Spinne dann zeigen?Seltsam.
Zuhause angekommen bekam das Spinnchen erstmal ein Terrarium zugeteilt und Futter, auf das sie sich gierig stürzte.
Spezis in einem Insektenforum meinten dann, es wäre eine harmlose Riesenkrabbenspinne.
Nun ja, vorsichtig bin ich trotzdem mit dem Krabbler, wer weiß…
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Neue krabbelige Mitbewohner
Es gibt mal wieder Zuwachs im panikschen Privatzoo, und zwar zweierlei: Samtschrecken(Peruphasma schultei) und Stabschrecken(Acanthomenexenus polyacanthus.
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Privatzoo Update
Vor ungefähr einer Woche verstarb ganz plötzlich die Frau meines Archispirostreptus gigas-Mannes. Der durfte natürlich nicht alleine bleiben und so orderte ich schnell eine neue Partnerin für ihn bei der Füßerdealerin meines Vertrauens.
Gestern kam also die vielbeinige Traumfrau an und wurde auch gleich ausgiebig befüßelt:
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Und letzten Samstag waren der Träumer und ich auf der Terraristika in Hamm.
Die Art und Weise, wie manche Händler ihre Tiere präsentierten, war teilweise absolut unmöglich. Die Börse wird eh sehr oft scharf kritisiert, und ich musste mich echt zusammenreißen, nicht haufenweise Mitleidskäufe zu tätigen.
Auf jeden Fall überlege ich es mir jetzt 2X, ob ich nochmal so eine Börse besuche.
Ist das eigentlich der Normalzustand auf solchen Börsen?
Trotzdem haben wir uns 3 neue Mitbewohner zugelegt, nämlich eine Grammostola rosea(meine war vor 2 Monaten verstorben*schnüff*), einen Avicularia spec. purple Spiderling und 3 australische Gespenstschrecken (Extatosoma tiaratum) die noch winzigklein sind.
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Vogelmami Pixella
Ich bin also jetzt zur Mami erklärt worden. Wenn ich Morgens ins Wohnzimmer komme, schreien nicht nur 5 Meerschweinchen nach Futter sondern auch die kleine Alva.![]()
Doctor Doolittle, bitte zur Notaufnahme!
Irgendwie ziehe ich momentan mal wieder Tiere in Not magisch an. Es fing an am Blutmond, den wir dank Wolken nicht betrachten konnten. Deswegen schlug ich dem Träumer vor, doch wenigstens einen Spaziergang zu machen. Gesagt, getan. Wir wollten uns auch schon auf den Rückweg machen, überquerten eine kleine Holzbrücke, da hörten wir aus der Böschung am Bach seltsame Rufe, die wie “Äuuu” klangen.
Natürlich wollte ich sofort dem Urheber der Geräusche auf die Schliche kommen und wir standen ein paar Minuten dort. Nach weiterem lauschen sagte ich plötzlich:”Das ist eine Katze!” “Neee, ganz bestimmt nicht!” erwiderte der Träumer, und wurde kurz darauf zum gucken die Böschung runtergeschickt.
Und siehe da: Eine kleine Katze! Die wollte sich aber erstmal so garnicht fangen lassen und verschwand unter der Brücke und Äuute da weiter. Narf. Und wer kroch unter die Brücke und genoss für ein paar Augenblicke die Sicht aus dem Leben eines Brückentrolls? Natürlich, Frau Panik. Natürlich wuchsen dort haufenweise Brennnesseln. Und zur Begrüßung wurde ich erstmal von dem Winztiger angefaucht. Na Danke.
Das Monsterchen war erkältet und leicht untergewichtig. Aber zuckersüß.
Da wir aber leider hier keine Katzen halten dürfen und eine Mieze nicht kompaktibel ist mit unserem Privatzoo durfte sie leider nur eine Nacht bei uns übernachten, speisen und wurde dann in die Obhut des örtlichen Tierheims übergeben. Dort wartet sie nun mit dem tollen Namen “Aura” auf nette Dosenöffner.
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Vor ein paar Tagen entdeckte ich, dass das Weibchen der Taubenfamilie, die auf unserem Balkon residiert, einen dicken Fuß hatte und es so aussah, als wäre etwas rumgewickelt.
Nach einigen fehlgeschlagenen Versuchen schaffte ich es dann, das Tierchen einzufangen.
Und richtig, um ihren Fuß hatte sich so ein fieses Teppichfaser-Band gewickelt. Mit Pinzette und Nagelschere haben wir das Mistding entfernt und die Dame wieder fliegen lassen.
Vorvorgestern habe ich dann mal eben die Füße ihrer Kinder von versteinerten Exkrementen aus dem Nest befreit, die sie doch arg beim laufen behinderten. Seitdem sind die Sprößlinge noch zutraulicher.
Gestern dann kam ein neuer Patient an.
Wir wollten gerade Richtung Auto zwecks Fahrt zum Schwimmbad, da entdeckte ich an einem Pfeiler in der Innenstadt ein trauriges Bild: 2 Taubenkinder, schon gefiedert aber noch nicht flugfähig und somit noch von den Eltern abhängig. Eigentlich hätten sie noch in einem Nest hocken müssen, aber das war wahrscheinlich von dummen Menschen zerstört worden, so von wegen “Ratten der Lüfte…gibt eh genug davon…”.
Eines der Jungen lag tot auf dem Rücken, das andere hockte ängstlich am Pfeiler. Irgendwer hatte ihnen Brot hingekrümelt, was ja ganz nett war, aber zweckfrei.
Der Zwerg wurde also umgehend von mir adoptiert, denn ihn sitzen lassen hätte den sicheren Tod bedeutet.
Das Täubchen heißt nun Alva und wird von mir mit der Hand aufgezogen.
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Meine gefiederten Schützlinge
Und wenn sie groß sind, werde ich sie zu Killerkampfbombern ausbilden!Jawoll!![]()
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Spinnenmodel
Eine echte Premiere: Mein Chilobrachys huahini Spiderling zeigt das allererste Mal seine Poserqualität!![]()
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16 neue Beine
Es gibt neue Bewohner im panikschen Privatzoo!
Zwei wunderbare Spinnen,Grammostola rosea & Lasiodora difficilis, sind bei uns eingezogen weil ihr Besitzer irgendwie keine Ambitionen mehr zur Spinnenhaltung hatte.
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Dem entsprechend waren die Terrarien auch sehr spartanisch eingerichtet, sozusagen Wüste Gobi in Terrarienform, garniert mit Heuschreckenmumien.*seufz*
Ich habe nur das größere der beiden fotografiert, sahen aber beide so öde aus wie das hier:
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Aber dann kam meine Wenigkeit mit “Schöner Wohnen für Spinnen” und verwandelte die Terrarien in Wohnoasen für Krabbler:
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Fake Cat Content
Sie fauchen, sie lieben Katzenfutter, nur zum Kuscheln sind sie nicht wirklich geeignet.![]()
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